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SOMATIC - ADJUSTMENT

Was ist das?

 

EMBODIMENTVERKÖRPERUNGENTSPANNUNGKLARHEITWOHLFÜHLENRHYTHMUSZUSICHKOMMENINVERBINDUNG   GEHENSICHGANZERLEBENENTSCHLEUNIGUNGKRAFTBEWEGUNGZUSAMMENZIEHENUNDENTFALTENMEDITATION PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNGWAHLFREIHEITRESSOURCENKÖRPERSELBSTERFAHRUNGVERÄNDERUNGRUHE DENTIGERERWECKENSPIELENSPASSHABENHIERUNDJETZTWAHRNEHMUNGSEINBEOBACHTENOHNEBEWERTUNG   INTUITIONBEWEGLICHKEITINNEHALTENBEDÜRFNISSEERKENNENANNEHMENUNDLOSLASSENGRENZENAUSLOTEN 

 

 

SOMATIC - ADJUSTMENT ist ein von mir entwickeltes 5-Aspekte-Übungsprogramm,

das in  der  Gruppe stattfindet  und dafür geeignet  ist, um……..

 

                                         ..unser (Körper)-Bewusstsein zu  schulen

                                         ..unseren Körper beweglich zu halten und wertzuschätzen

                                         ..auf der körperlichen, geistigen und psychischen Ebene unser Gleichgewicht zu stärken 

                                         ..unseren Körper als unmittelbar antwortend und intelligent erleben zu können

                                         ..zu erkennen, dass unser Leben ein Fluss ist und sich alles ständig ändert 

                                         ..uns wohl zu fühlen und unsere Gesundheit auf allen Ebenen zu fördern 

                                         ..wieder "zu unserer Natur" zurückkehren zu können 

                                         ..Inneres und Äußeres zusammenzubringen 

                                         ..den eigenen Rhythmus zu finden

                                         ..Leichtigkeit zu entwickeln

                                         ..uns zu entspannen!

                                         ..Muße zu haben. 

  

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Was bedeuten die Begriffe?

 

S o m a t i c s

Geschichte: TaiChi, Yoga, Tanztherapie, Körperpsychotherapie, Alexander-Technik, Gindler-Methode, Rosenmethode,                     Feldenkrais-Methode, Rolfing, Atemtherapie, Bewegungstherapie u.v.m. verbreiteten sich seit den 70er-Jahren immer mehr und                      bis heute in neuen Kombinationen.  Viele der jeweiligen Begründer dieser Verfahren waren darauf bedacht, jeweils ihren                            Ansatz von  den anderen abzugrenzen, so dass wenig klar wurde, dass all diese Methoden Gemeinsamkeiten haben.

1976 gründete der Philosophieprofessor und Bewegungslehrer Thomas Hanna die Zeitschrift „Somatics“ als Plattform für diejenigen,                 die mit einer subjektiven, individuellen „Innensicht“ des Körpers, der Körperwahrnehmung und - empfindung arbeiten.                                Er gab  diesem  Bereich von Entwicklungs-Arbeit damit einen Namen und eine Identität. „Somatics“ hat sich seitdem im Westen             zum  Überbegriff  dafür entwickelt.

 

Julie Henderson hat aus meiner Sicht eine treffende inhaltliche Definition des Begriffs so formuliert:

In den letzten Jahren tat sich ein Gebiet auf, in dem das Studium des Menschseins Beziehung, Physiologie, Berührung, Neurochemie, Prozess und funktionelle  Anatomie beinhaltet.  Dieses neue Studiengebiet wird allgemein „Somatics" genannt.  Es erforscht so direkt wie möglich das Mysterium, Körper zu sein, der bewusst ist, und Bewusstheit, die Körper ist. Die praktische Bedeutung dieser seltsamen Verbindung wird sowohl subjektiv als auch objektiv erforscht, wobei wir unsere Tendenz, den einen oder anderen Aspekt des  Mysteriums außer Acht zu lassen, im Auge behalten.“

 

In der Anfangszeit als esoterisch und unwissenschaftlich belächelt, sind heute Ansätze, die unter den Gesichtspunkten von Somatics       arbeiten, in Therapiekonzepten und Methoden der Persönlichkeitsentwicklung als alternative Methoden akzeptiert und anerkannt.

 

 

A d j u s t m e n t

Bei dem Versuch, einen geeigneten Namen für meine Übungsmethode zu finden, die auf jeden Fall „Somatic“ beinhalten muss,                      fiel mir spontan zusätzlich der Begriff „Adjustment“ ein. Der englischen Sprache entlehnt, hat er viele Bedeutungen, die aber alle                        im Übungssystem immer wieder sinnhaft auftauchen.

 Z.B.:    Regulierung  -  Neuausrichtung  -  Anordnung  -  Ausgleich  - Umstellung                      

Im Kontext zu meinem generellen Arbeitsansatz der „Selbst-Regulation“ ist hier eine große, gemeinsame Schnittmenge zu finden.

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 SOMATIC - ADJUSTMENT:  Aspekte der Methode

 

 

1.Aspekt: TaiChi

Ein wertvolles Instrument, das ich in der Übungsmethode Somatic-Adjustment anwende, ist u.a. die fernöstliche „innere Kampfkunst“ TaiChi (Bewegung in Meditation - Meditation in Bewegung), die ich selbst seit 25 Jahren praktiziere.  

Im Lernen und Üben der sogenannten „Formen“ (fließende, festgelegte Bewegungsabläufe) und vieler anderer Elemente des TaiChi und Qi Gong, begegnen wir immer wieder einem ständigen Wechselspiel von zwei Kräften und sind dabei bestrebt, auf allen Ebenen jederzeit eine größtmögliche Balance zu finden.

Spielerisch entwickeln wir im Laufe der Zeit auch unsere eigene, individuelle „Form“.

Hier gibt es die Möglichkeit zu erfahren, was u.a. Selbst-Regulation bedeutet.

Achtsamkeit und eine bewusste innere und äußere Haltung unterstützen dabei die Arbeit in Ruhe und Bewegung. Das Erlernen ist fern          von Leistungsdruck und Eile -  wir  lernen unsere Energie zu steuern und neu auszurichten.

Alle Übungen, auch die, die nicht dem TaiChi entlehnt sind, laden dazu ein, sich zu entspannen.

Themen die uns beschäftigen, haben bei dieser Methode  ihren Raum und ihren Platz, an dem sie sich entfalten können.                                Stille, Ruhe, Aktivität und Bewegung lassen uns unsere Kraft erleben und Klarheit entwickeln.

 

 

        2.Aspekt:  Achtsamkeit und Meditation

Weitere „Werkzeuge“ die ich  benutze, sind  unterschiedliche Achtsamkeitsübungen / Meditationen.

In einer immer schneller werdenden Zeit wie der Unseren, ist die Qualität von Muße und Achtsamkeit immer mehr verloren                    gegangen und muss vielfach wieder eingeübt werden.

Freizeit ist durchgetacktet, kommerzialisiert und der Lebensalltag vieler Menschen so gestaltet, dass eine „sinnfreie“ Zeit in der                   Regel nur schwer auszuhalten ist. Ruhe ohne konkrete Beschäftigung verursacht oft innere Unruhe. Unsere Nervensysteme           kommen  damit  nur schwer zurecht; sind dys-reguliert.                                                                          

Um Achtsamkeit und Meditation zu praktizieren benötigen wir keine religiösen, spirituellen oder sonstige Überbauten.

Die Wirkungen von Meditation (Schulung des Geistes) sind erforscht, belegt und sehr vielfältig - lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

    3.Aspekt: Körper und Struktur

Somatic-Adjustment hat neben einem emotional / kommunikativ / psychischen und funktionellen Aspekt natürlich auch eine                     körperlich - strukturelle Sichtweise.

Das Zusammenspiel unseres Körpers mit unserem emotionalen und kognitiven Mensch-Sein kann nicht oft genug betont werden.

      Hier spielt das sogenannte Fasziensystem (s.a. www.physiotherapie-roland-kastner.de) eine wichtige Rolle. Es ist erwiesenermaßen                     unser  größtes Sinnesorgan durch das Vorhandensein unglaublich vieler Rezeptoren, die wir brauchen, um uns selbst und unsere Umwelt                zu spüren, wahrzunehmen und interagieren zu können.

      Um unsere Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern ist das Fasziensystem ebenso die entscheidende Struktur.                                                           Uralte Bewegungssysteme  wie Yoga oder TaiChi basieren neben der Einheit von Körper und Geist, auf der "Pflege" der Faszien; auch                  wenn wir heute durch aktuelle Forschung und aus westlicher Sicht einen zusätzlichen, anderen Zugang zu dieser Körperstruktur haben. 

Zusätzlich ist es eine entscheidende Struktur im gestaltgebenden Aufbau unseres Körpers - Faszien geben uns unsere Form.

Wenn wir es pflegen, tun wir einen wichtigen Schritt zur Erhaltung unserer Gesundheit.

 

 

    4.Aspekt: Rhythmus

Leben, wie es in vielen Wissenschaftsdisziplinen definiert wird, beinhaltet Rhythmus als elementares Prinzip.

Wenn wir davon sprechen, dass das Leben manchmal aus dem Takt gerät, ist es nötig  Rhythmus wieder einzuüben.                                 Besonders in Stress-Situationen funktioniert Rhythmus (bei Bewegung, beim Denken…..) nicht mehr richtig.

Innerhalb von  Somatic-Adjustment ist Rhythmus ein elementares Prinzip und  wir spielen  in verschiedenen Formen mit diesem Thema.

 

 

    5.Aspekt: Gespräch

Die Bedeutung von Sprache ist elementar in unserem Mensch-Sein und darf bei einem Anspruch der Ganzheitlichkeit nicht fehlen.                Deshalb ist im Rahmen der Methode Raum zum Austausch in Form von Gespräch. Es ist interessant immer wieder zu beobachten,                      wie wir die Erfahrungen zu beschreiben versuchen und in Worte  fassen, die wir bei dieser Art von „Arbeit“ machen.

                                                              Und manchmal gibt es keine Worte – einfach nur Sein.